Extra Level Quizzes

Rille

Ein Song läuft. Wann war das? Alle am Tisch haben eine Meinung, und genau eine davon kommt auf die Zeitleiste.

Rille ist ein Partyspiel um Musikjahre. Das Handy spielt eine dreißig Sekunden lange Hörprobe, und du entscheidest, wohin der Song gehört: älter oder jünger als die Karten, die schon vor dir liegen. Mehr Regel gibt es nicht. Wer zusätzlich Titel und Interpret nennen kann, bekommt einen Stern – und mit einem Stern darf man behaupten, dass jemand anderes danebengelegt hat. Am Ende jedes Songs steht auf dem Tisch, was da eigentlich lief: Jahr, Titel, Interpret, Coverbild und ein Link, falls jemand ihn sofort kaufen will.

Spieler
2 bis 6, in Teams auch mehr – oder allein
Dauer
20 bis 40 Minuten pro Partie
Geräte
Ein Handy reicht für alle
Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch

Ein Rundgang durch die App

Bevor es um Regeln geht: Das hier ist die App selbst – drei Bildschirme, mehr braucht sie nicht.

Die Bibliothek: die zuletzt gespielte Playlist als Karte mit großem Spielen-Knopf, darunter die Liste der übrigen Playlists

Die Bibliothek

Der Startbildschirm sind deine Playlists. Die zuletzt gespielte steht ganz oben als Karte mit einem großen Spielen – der häufigste Fall ist damit einen Tipp weit entfernt, und Suchen entfällt.

Darunter liegen die übrigen als Liste. Am Anfasser links lassen sie sich in die Reihenfolge ziehen, die du willst; die Chips darüber sortieren stattdessen nach Eigene, A–Z, Größe oder Neueste. Das -Menü einer Playlist zeigt, was mit ihr geht: bearbeiten, als Datei exportieren, löschen.

Bei gekauften Packs fehlt der Löschen-Knopf, und das mit Absicht. Sie sind einfach da – es gibt nichts, was man versehentlich wegwerfen und danach wiederherstellen müsste.

Oben stehen die Knöpfe, die aus der Bibliothek herausführen: Playlists kaufen, der Sprachumschalter und ein ? mit den Regeln. Zwischen den sechs Sprachen kannst du jederzeit wechseln, auch mitten am Abend.

Das geöffnete Panel „Playlist hinzufügen“ mit den Wegen Playlist erstellen, Playlist-Link und Playlist importieren

Playlists dazu holen

+ Playlist hinzufügen klappt ein Panel auf, und darin steht jeder Weg als eigener Chip:

  • Fertige Playlists – die kuratierten Packs. Handgeprüfte Jahreszahlen, sofort spielbereit.
  • Playlist erstellen – du beschreibst, was du hören willst, und die App baut daraus einen Prompt. Den kopierst du in deinen eigenen Chatbot und fügst die Antwort zurück ein. Kein Konto, kein API-Schlüssel – und es geht keine Anfrage von der App an einen KI-Dienst.
  • Playlist-Link – die Adresse einer öffentlichen Playlist von Deezer, YouTube oder Apple Music einfügen; die Songs darin sucht die App anschließend bei Apple. Bei Apple Music sind das die Playlists aus dem Katalog, wie man sie aus der App heraus teilt – eine Liste aus deiner eigenen Mediathek bräuchte eine Anmeldung samt Abo und kommt später.
  • Playlist importieren – eine Datei, oder schlicht eine Zeile pro Song im Format „Interpret – Titel“.
  • Mit anderen teilen – eine fertige Playlist direkt an ein anderes Handy im selben WLAN geben, ohne Datei und ohne Chat.
Der Store mit den kuratierten Packs, den Plätzen für eigene Playlists und dem 3-Tage-Pass

Playlists kaufen

Gratis und ohne Konto: die Starter-Playlist, ein Platz für eine eigene Playlist und alle vier Spielarten. Damit ist ein ganzer Abend spielbar.

Wer mehr will, findet es im Store. Dreizehn kuratierte Packs – Schlager, Filmmusik, Weihnachten, Kinderlieder, 90er und 2000er, Rock-Klassiker, Hard Rock & Metal, Deutschrap, Hip-Hop, Chanson, Italo, Latin und Electro – zu je 2,49 €. Weitere Plätze für eigene Playlists gibt es einzeln oder im Bündel: 1,49 € für einen, 2,99 € für drei, 3,99 € für fünf.

Und den 3-Tage-Pass für 7,99 €: alle Packs offen, 72 Stunden lang, und die Uhr läuft erst, wenn du sie startest. Kein Abo, nichts verlängert sich von selbst. Der Pass gilt auf dem Gerät, auf dem er gekauft wurde.

In den anderen Währungen stehen dieselben Zahlen – 2,49, 1,49, 2,99, 3,99 und 7,99 auch in CHF, USD und GBP.

Wie ein Abend läuft

Der Zeitstrahl ist das Herz des Spiels; die anderen Spielarten sind Abwandlungen davon und stehen weiter unten. So geht eine Partie:

Die Startseite von Rille mit der Starter-Playlist und einem großen Spielen-Knopf

1. Playlist wählen

Das mitgelieferte Deck hat 229 Songs von 1954 bis heute – quer durch Jahrzehnte und Genres, damit die Zeitleiste auch wirklich eine ist. Jedes Jahr darin ist von Hand geprüft.

Genauso gut spielst du mit deiner eigenen Musik. Dazu weiter unten mehr.

Auswahl der Spielart und Eingabe der Spielernamen

2. Spielart wählen, Namen eintragen

Zwei bis sechs Spieler. Zu siebt oder mehr spielt ihr in Teams – tragt einfach „Anna & Ben“ als einen Namen ein.

Hier steht auch, welche der vier Spielarten es sein soll, und wie lang der Abend werden darf: fünf, zehn oder fünfzehn Karten bis zum Sieg. Zehn sind etwa eine halbe Stunde.

Ein Song läuft, daneben die Lücken zum Einsortieren

3. Hören und einsortieren

Der Ausschnitt läuft, das Handy zeigt nichts als deine bisherigen Karten und die Lücken dazwischen – kein Titel, kein Cover, kein Jahr. Tippe die Lücke, in die der Song gehört.

Nochmal hören geht jederzeit. Und wenn ein Song wirklich niemandem etwas sagt, kostet ein Stern einen neuen. Zwei Sterne hat jeder von Anfang an.

Die Auflösung zeigt das Jahr, und die Mitspieler können die Karte klauen

4. Klauen lassen – dann auflösen

Bevor das Jahr herauskommt, sind die anderen dran. Wer einen Stern ausgibt, darf behaupten, die Karte liege falsch – und muss zeigen, wohin sie stattdessen gehört, und zwar im Zeitstrahl dessen, der gerade dran war. Mehrere dürfen mitbieten, jeder auf eine andere Lücke.

Erst danach dreht sich die Karte um: Jahr, Titel, Interpret, Coverbild. Lag der Spieler richtig, bekommt er die Karte und alle gesetzten Sterne sind verbrannt. Lag er daneben und jemand hat die richtige Lücke getroffen, wandert die Karte dorthin. Genau in dieser Reihenfolge wird es laut – solange das Jahr noch verdeckt ist, ist Klauen eine Wette und kein Nachrechnen.

Gewonnen hat, wer zuerst genug Karten hat – aber nicht auf der Stelle: Die Runde wird zu Ende gespielt, damit alle gleich oft dran waren, und wenn zwei gleichauf landen, geht es eine Runde weiter.

Die vier Spielarten

Alle vier benutzen dieselbe Playlist und dieselben Hörproben. Was sich ändert, ist die Frage, die am Tisch gestellt wird.

Zeitstrahl

Der Klassiker und der Grund, warum es das Spiel gibt. Jeder baut seine eigene Zeitleiste, Karte für Karte, und mit jeder wird es schwerer: Zwischen einer 1984er und einer 1991er Karte ist Platz für viele Songs, aber nur einer davon ist der richtige.

Sterne, Klauen und die Entscheidungsrunde gehören hierher – oben steht, wie das läuft. Für alle, die noch nie gespielt haben: hier anfangen.

Ein Zeitstrahl aus Jahreskarten, gerade in der Auflösung eines Songs

Klicks

Dasselbe Spiel, andere Achse: einsortiert wird nicht nach Jahr, sondern nach Aufrufen bei YouTube. „Neuer als meine Nena-Karte“ wird zu „öfter angeklickt als meine Nena-Karte“, und das ist eine ganz andere Art von Wissen – nicht wann ein Song herauskam, sondern wie groß er tatsächlich geworden ist.

Die Zahlen holt die App beim Start der Partie. Beim ersten Mal mit einer selbstgebauten Playlist dauert das einen Moment, weil zu jedem Song erst das passende Video gefunden werden muss; danach geht es sofort. Songs, zu denen sich keine Zahl finden lässt, bleiben in dieser Runde im Kasten. Für Tische, die den Zeitstrahl schon kennen.

Der Klicks-Modus: Karten zeigen Aufrufzahlen statt Jahreszahlen

Jahr schätzen

Kein Zeitstrahl, keine Karten. Alle hören denselben Song und schreiben eine Jahreszahl auf. Punkte gibt es nach Nähe: genau richtig zehn, ein Jahr daneben sieben, bis zu drei Jahre vier, bis zu fünf noch zwei. Nach einer festen Zahl Runden gewinnt, wer am meisten hat.

Das geht schnell und braucht keinen Aufbau. Gut zu zweit und gut für zwischendurch – und die Spielart, die am meisten davon hat, wenn alle ihr eigenes Handy in der Hand halten: dann werden die Tipps gleichzeitig und verdeckt abgegeben, statt dass ein Gerät die Runde macht.

Die Ansicht zum Jahr schätzen: ein Feld für die Jahreszahl und der Rundenstand

Solo

Zeitstrahl allein, gegen die eigene Bestmarke. Es gibt niemanden zum Klauen, also zählt nur, wie weit du kommst, bevor du danebenliegst.

Der Probelauf: Wer eine frische Playlist gebaut hat, merkt hier in fünf Minuten, ob die Songs tragen – bevor Gäste am Tisch sitzen.

Ein Solo-Lauf: ein Zeitstrahl ohne Mitspieler und ohne Spielstandsleiste

Mehrere Handys, ein Spiel

Ein Handy in der Tischmitte reicht für einen ganzen Abend, und so ist das Spiel auch gedacht. Wer mag, kann aber weitere Geräte dazunehmen: Das Gastgeber-Handy zeigt einen QR-Code, die anderen scannen ihn und landen im Browser – ohne dass jemand etwas installieren muss.

Danach hat jeder seine eigenen Karten vor sich, sortiert von seinem eigenen Gerät aus ein und kann von dort auch klauen. Das Jahr bleibt dabei verdeckt: An die angeschlossenen Handys geht nur, was ohnehin schon auf dem Tisch liegt. Das Ganze läuft direkt über das WLAN, ohne Umweg über einen Server.

Mit deiner eigenen Musik

Ein Ratespiel ist so gut wie sein Stapel, und der beste Stapel ist der, bei dem alle mitsingen können. Deshalb kannst du eigene Playlists bauen:

Danach kommt der Schritt, den andere Spiele weglassen: Rille zeigt dir jedes gefundene Jahr und lässt dich widersprechen, bevor gespielt wird. Das klingt nach Arbeit und ist der Grund, warum am Tisch niemand über eine falsche Jahreszahl streiten muss.

Fertige Playlists lassen sich als Datei weitergeben – oder direkt an ein anderes Handy im selben WLAN.

Fertige Decks

Wer keine Lust auf Basteln hat, nimmt ein fertiges: Schlager, Filmmusik, Weihnachten, Kinderlieder, die 90er und 2000er. Jedes davon ist auf dieselbe Art geprüft wie das mitgelieferte Deck – Jahr für Jahr, von Hand.

Ohne Konto, ohne Werbung

Rille verlangt keine Registrierung. Deine Playlists liegen auf deinem Gerät, nicht auf einem Server. Es gibt keine Werbung, kein Tracking und keine Analyse. Was die App wann nach außen schickt, steht vollständig in der Datenschutzerklärung – sechs Fälle, einzeln aufgeführt. Was du mit dem Spiel darfst und was nicht, steht in den Nutzungsbedingungen.

Fragen

Brauche ich einen Musik-Abodienst?

Nein. Rille spielt kurze Hörproben über die Schnittstellen von Apple Music, ohne Abo und ohne Anmeldung.

Geht das auch ohne Internet?

Zum Spielen wird eine Verbindung gebraucht, weil die Ausschnitte geladen werden. Das Zusammenstellen einer Playlist passiert vorher – einmal aufgelöst, ist sie gespeichert.

Warum dauert das Anlegen einer Playlist so lange?

Weil jeder Song einzeln nachgeschlagen wird und Apple Music rund zwanzig Abfragen pro Minute erlaubt. Eine große Playlist braucht deshalb ihre Zeit – sie läuft aber im Hintergrund weiter, auch wenn du die App verlässt.

Da stimmt was nicht – falsches Jahr, falscher Song, falsches Video.

Dann sag es uns. In der App steht bei jeder aufgelösten Karte der Knopf „Da stimmt was nicht?“: einmal tippen, und die Nachricht ist mit Titel, Interpret, Jahr und der Fundstelle schon ausgefüllt. Du siehst genau, was rausgeht, bevor du sie abschickst.

Das gilt für alle drei Fälle – ein Jahr, das nicht stimmt, eine Aufnahme, die nicht die bekannte ist, und im Klicks-Modus ein Video, das nicht zum Song gehört. Ohne Knopf zur Hand geht es auch per Mail an info@extra-level-quizzes.com.

Solche Hinweise sind ausdrücklich willkommen. Die Jahreszahlen sind die eigentliche Arbeit an diesem Spiel, und jede Korrektur landet im nächsten Update – bei allen.

Rille holen

Fragen, Rückmeldungen und Fehler bitte an info@extra-level-quizzes.com.

Die Hörproben kommen über die Schnittstellen von Apple Music. Alle Rechte an den Aufnahmen liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern. Rille ist mit Apple, Deezer, Google oder den Labels weder verbunden noch wird es von ihnen unterstützt.